Frankfurt City Triathlon…

Letztes Wochenende war der Frankfurt City Triathlon und ich (wieder) als Veranstalter mit dabei. Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben so wenig geschlafen und so viel gearbeitet, wie von Mittwoch bis Montag.

Am Mittwoch fing alles an mit LKWs und Sprinter in Darmstadt beladen und dann in Frankfurt wieder entladen (mehrmals). Die IHK war sozusagen unser Lager und unser Race Office. Ab Mittwoch Nachmittag haben wir dann auch schon mit den ersten Aufbauarbeiten angefangen. Wirklich krass, was man für einen Triathlon mit rund 2400 Teilnehmern so alles an Material braucht.

Ich selbst war relativ wenig am Aufbau beteiligt, da ich wieder die „Bürofee“ (so nennt mich inzwischen meine Chefin) war und sämtliche Telefone, Mail-Posteingänge bearbeitet und das Race Office geleitet habe. Ich kam zwischenzeitlich ganz schön ins Rotieren, aber rückblickend finde ich, dass ich meine Arbeit verdammt gut gemacht habe. Vor allem am Info-Telefon, wo ich mehrmals von Einwohnern der Stadt Frankfurt beleidigt und ziemlich herablassend behandelt wurde, da sich diese über die Straßensperrungen aufgrund der Triathlons aufgeregt haben und ich zwar innerlich gekocht habe, aber trotzdem (meistens) weiterhin nett und hilfsbereit war.

Das Highlight war für mich defintiv der Renntag (Sonntag). In der Nacht von Samstag auf Sonntag habe ich zwar nur 1,5 h geschlafen, weil wir bis spät in die Nacht gearbeitet haben und ich schon um 3 Uhr morgens wieder aufstehen musste, aber trotzdem war der Tag toll – wenn auch hinter den Kulissen ziemlich chaotisch und turbulent, was jedoch den Teilnehmern und Zuschauern gar nicht aufgefallen ist. Ich durfte wieder das Führungsfahrrad machen, was bedeutete, dass ich sowohl Patrick Dirksmeier (Europameister Mitteldistanz) als auch Patrick Lange (Ironman) auf ihren jeweiligen Distanzen als Sieger ins Ziel bringen durfte. Ist doch irgendwie ein cooles Gefühl, diesen „Stars“ näher zu sein, als so mancher Fan. Gesamt bin ich an diesem Tag rund 50 km Rad gefahren, da ich dann auch noch das Schlussfahrrad gemacht habe und auch noch beim Kids Run mitgefahren bin.

Dementsprechend fix und fertig war ich am Sonntag Abend und bin einfach nur noch „tot“ in mein Bett im Hotel gefallen. Kaum dass ich mich in der waagrechten Position befand, war ich weg – aber es hat sich gelohnt! Das Aufräumen am Montag zog sich leider ewig in die Länge und ich war erst am späten Abend wieder Zuhause – und sehr froh, dass es „endlich“ vorbei war.

Zusammenziehen…

Letzte Woche Donnerstag hatten mein Freund und ich einen Termin mit unserem potenziellen neuen Vermieter und der dazugehörigen Wohnungsverwaltung. Eigentlich bin ich ja ein gebranntes Kind, was das Thema „Zusammenziehen“ angeht, da das in meiner letzte Beziehung ja ein ziemliches Desaster war, aber ich gehe das „Risiko“ erneut ein (aus mehreren Gründen).

  1. Mein Freund und ich haben beide jeweils eine 2-Zimmer-Wohnung die uns jeweils zwischen 700 und 800 € kosten. Definitiv viel zu teuer auf längere Sicht gesehen. Daher spielt schon der finanzielle Aspekt eine große Rolle. Das Geld, das wir durch eine gemeinsame Wohnung sparen, möchten wir für einen gemeinsamen Neuseelandurlaub (2023) zurücklegen.
  2. Da mein Freund Schicht arbeitet, ist die gemeinsame Zeit teilweise sehr begrenzt. Durch 2 verschiedene Wohnungen wird das noch verstärkt und wir würden das gerne reduzieren und mehr Zeit zusammen verbringen.
  3. Es stand auch mal die Überlegung im Raum, dass er zu mir oder ich zu ihm ziehe, allerdings finden wir beide, dass eine 2-Zimmer-Wohnung auf Dauer für uns zu klein ist und wir daher lieber eine 3-Zimmer-Wohnung hätten, wo es ein zusätzliches Zimmer (und Platz) gibt, sodass wir uns nicht zu sehr auf der Pelle hängen.
  4. Mein Cousin, seine Frau und der gemeinsame Sohn ziehen bis Ende Oktober aus ihrer 3-Zimmer-Wohnung aus, da sie sich ein Haus gekauft haben. Ihre Wohnung ist groß, hell, gut gelegen und vor allem günstig. Da haben wir die Chance beim Schopf gepackt und uns auf diese Wohnung „beworben“ (uns sie bekommen). Es geht doch nichts über Vitamin B.

Jetzt ziehen wir also zum 1. Dezember in eine gemeinsame Wohnung. Kann ich irgendwie noch gar nicht so wirklich glauben. Auch wenn wir bis jetzt erst 2 Monate zusammen sind, kennen wir uns ja trotzdem schon seit rund 5 Jahren und wir sind uns beide sicher, das das funktionieren wird. Auch er ist ein gebranntes Kind bei dem Thema „Zusammenziehen“.

Ich denke, dass es uns beiden gut tun wird. Ihm, weil ich ein bisschen Ordnung in sein Chaos bringe und mir, weil ich dann nicht mehr so viel alleine bin, was ja schon seit längerem ein schwieriges Thema bei mir ist.

Er hat seine Wohnung schon gekündigt und wird ab dem 1. Oktober in meiner Wohnung (mit)wohnen. Ich bin ja wahrscheinlich dann in der Klinik, was ganz gut ist, da wir uns dann in meiner (kleinen) Wohnung wenigstens nicht auf die Nerven gehen.

Wochenziele 37.0…

Meine Anmeldung für die Klinik ging gestern raus und der Termin mit dem Vermieter ist super gelaufen (extra Beitrag folgt). Daher sind auch die Regenklamotten und Gummistiefel bestellt.

Meine neuen Wochenziele (ab vorgestern) sind:

  • Termin bei meiner Psychologin (Therapie)
  • Anzeigen auf Ebay-Kleinanzeigen und Facebook schalten (Möbel/Sachen verkaufen)
  • Terminpläne/Zeitpläne bis zur Prüfung erstellen (Prüfungsvorbereitung)

Als Belohnung gibt es ein Bad und eine Gesichtsmaske.

Wochenziele 36.0…

Die Gewichtszunahme hat leider nicht wirklich geklappt. Aber ich bin dran. Die Nachhilfe war so „lala“, was daran liegt, dass ich einfach kaum/keine Geduld habe. Mit den Verabredungen hat es leider auch nicht so geklappt, weil es zeitlich irgendwie nie gepasst hat. Daher auch keine Belohnung.

Meine Wochenziele für letzte Woche waren:

  • Wiederanmeldung in der Klinik (Krankheitsbewältigung)
  • Treffen mit potenziellem Vermieter (gemeinsame Wohnung mit meinem Freund)

Als Belohnung werde ich mir Regenkleidung und Gummistiefel zulegen.

Lange nichts gehört…

Vor knapp 2 Wochen habe ich das letzte Mal was geschrieben. Verdammt krass, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man viel zu tun hat bzw. viel passiert. Das wird sich in den nächstem Tagen/Wochen hoffentlich etwas ändern und wieder etwa Ruhe einkehren.

Ich habe ja grundsätzlich gerne Trubel und mag es eigentlich nicht, wenn ich nichts zu tun habe, aber so  ein paar „entspanntere“ Tage wären auch mal wieder ganz nett.

Cleaning up…

Da ich den nächsten 2 Wochen viel unterwegs sein werde, habe ich mir heute Vormittag mal selbst in den Hintern getreten und meine Wohnung geputzt. Aufräumen/Aussortieren tue ich ja ehrlich gesagt ziemlich gerne, aber sobald Staubsauger, Lappen oder Wischmop dazu kommen, bin ich raus. In diesem Punkt bin ich leider nicht wie meine Mama, bei der sieht immer alles top aus.

Meine Wandfliesen in der Küche erstrahlen mal wieder in weiß und die ganze Wohnung duftet angenehm nach Putzmittel und frisch gewaschener Wäsche. War ehrlich gesagt aber auch echt mal nötig.

Jetzt noch warten bis die Böden trocken sind, dann Müll wegbringen und ab aufs Rennrad zu meinem Schatz und dann gemeinsam ins Kino und heute Abend noch gemeinsam Kochen. Also ich finde meinen Sonntag ab jetzt ziemlich genial!

Sandwichmaker…

Seit mehreren Jahren (2014 glaube ich) liegt nun schon ein Sandwichmaker in meiner Küchenschublade und wurde bis dato noch nie benutzt. Das habe ich letztens mit meinem Freund mal geändert und der Sandwichmaker wurde für gut befunden. Glücklicherweise habe ich mal im Internet gesehen, dass es sinnvoll sei, Backpapier reinzulegen, was ich definitiv bestätigen kann, denn sonst hätten wir sehr viel „Spaß“ bei der Reinigung gehabt. Das nächste Mal gibt es allerdings „richtigen Toast-Käse“, der verläuft dann noch viel mehr! 🙂